Warum Brot, Brötchen & Co dick machen.

Wenn wir erst einmal wissen was unser Körper mit Brot, Brötchen & Co. macht, dann wissen wir auch warum wir zu dick sind und im Laufe der Zeit immer dicker werden.

Kohlenhydrate - Brot Brötchen & Co

Grundlegendes zur Energiegewinnung:

Unser Körper ist vereinfacht gesehen nichts weiter als eine “bio-chemische Verbrennungs-Fabrik“. Diese Fabrik produziert durch Verbrennung laufend Energie, mal mehr mal weniger. Das macht sie, indem sie das verbrennt, was wir essen und trinken. Ähnlich wie ein Kohlekraftwerk, indem auf der einen Seite Kohle verbrannt wird und auf der anderen Seite Energie bzw. Strom herauskommt.

Ist der Brennstoff von guter Qualität, entstehen bei der Verbrennung wenige Abfallstoffe, wie z.B. Asche und Schlacke. Ist der Brennstoff schlecht, entstehen bei der Verbrennung viele Abfallstoffe. Genau so ist es auch bei unserer “bio-chemischen Verbrennungs-Fabrik“, aber dazu später mehr.

Die Energie, die unsere „bio-chemische Verbrennungs-Fabrik“ durch Verbrennung produziert, benötigen wir, um am Leben zu bleiben. Hört die Fabrik auf, Energie zu produzieren, sind wir tot. Um die Fabrik nun am Laufen zu halten, essen und trinken wir.

Alles was wir essen und trinken landet als großer Haufen auf einem Lagerplatz, auf dem Betriebsgelände unserer „bio-chemischen Verbrennungs-Fabrik“. Aus diesem Haufen sucht sie sich dann erst einmal nur die Kohlenhydrate heraus und verbrennt diese. Die Kohlenhydrate sind für die „bio-chemische Verbrennungs-Fabrik sozusagen „leichte Beute“.

Es fällt ihr leicht diese aus dem großen Haufen an Nahrung herauszusuchen, da sie wie große Kugeln von geknülltem Zeitungspapier aussehen. Das Verbrennen ist dann noch viel einfacher als das heraussuchen. Kohlenhydrate brennen nämlich so wie trockenes Zeitungspapier. Es braucht nur kurz eine kleine Flamme entfacht zu werden und schon brennt alles lichterloh und Energie wird produziert. Wenig Aufwand, großer Nutzen.

Kohlenhydrate sind in folgenden Nahrungsmitteln enthalten:

  • Süßigkeiten, Frühstücksflocken, Mehl, Kuchen, Kekse, Getreide, Brot, Brötchen, Kartoffeln, Nudeln, Reis,
  • alle Getränke (außer Wasser, Kaffe und Tee pur)
  • Obst, Gemüse inkl. Hülsenfrüchte, Nüsse
  • Milchprodukte

Ich hoffe, ich habe bis hier hin alles recht einfach und gut verständlich beschrieben. Doch aufgepasst, jetzt kommt’s!

Unsere „bio-chemische Verbrennungs-Fabrik“ kann pro Tag nur eine ganz bestimmte Menge an Kohlenhydraten verbrennen. Ist diese Menge verbrannt und es bleiben noch Kohlenhydrate übrig, muss sie diese nun bis zum nächsten Tag lagern: warum? Weil der Lagerplatz auf dem sich unsere Nahrungsmittel momentan befinden, auf jeden Fall frei gemacht werden muss, für das, was wir am nächsten Tag essen und trinken werden.

Dazu hat sie auf ihrem Betriebsgelände nur zwei feste Lagerhallen, die dazu auch noch in ihrer Lagerkapazität begrenzt sind: die „Leber-Halle“ und die „Muskel-Halle“. Diese Hallen sind aber an den meisten Tagen noch voll vom Vortag. Alles, was darin lagert, ist eigentlich nur für den Notfall gedacht, wenn an einem Tag mal nicht genügend Kohlenhydrate aus dem Nahrungshaufen herauszuholen sein sollten.

So und jetzt kommt das erste große Dilemma! Wohin mit den übrig gebliebenen Kohlenhydraten?

Nun es gibt auf dem Betriebsgelände nur noch eine einzige weitere Lagermöglichkeit und das ist der „Fett-Ballon“. Das ist ein großer Gummi-Ballon, der frei auf dem Betriebsgelände liegt. Aufgrund seiner Struktur kann er, anders wie bei der Leber- und Muskelhalle, unbegrenzte Mengen an Fett aufnehmen. Er dehnt sich einfach aus und das kann er, wie schon gesagt, unbegrenzt.

So und nun kommt das zweite große Dilemma! Dieser Fettballon hat nur eine ganz kleine Öffnung.

Die großen Bündel Kohlenhydrate passen einfach nicht durch die Öffnung. Selbst wenn man die Kohlenhydrate irgendwie in diesen Fettballon hinein bekommen würde, man würde sie später nicht wieder herauskriegen. Sie würden auch nicht mehr brennen, denn sie wären ja dann in Fett getränkt. Nun heißt unsere Fabrik aber nicht umsonst „biochemische Verbrennungs-Fabrik“ . Sie kann nämlich durch eine biochemische Umwandlung aus Kohlenhydraten Fett machen.

Da haben wir nun das dritte Dilemma: aus Kohlenhydraten wird Fett und das wird gespeichert.

Das bedeutet, sind, in dem was wir essen und trinken, so viele Kohlenhydrate drin, wie unsere Fabrik verbrennen kann, sind wir schlank. Sind mehr Kohlenhydrate drin, sind wir dick und werden immer dicker.

An dieser Stelle schlage ich vor, du lässt diesen Satz erst einmal wirken. Lies, wenn du Lust hast, den Artikel ein weiteres Mal. Beantworte dir selbst die Frage, ob oder vielleicht auch wann, Kohlenhydrate Freund oder Feind sind.

Nachdem wir das jetzt wissen, stellen wir uns automatisch folgende Fragen:

  • Wie viele Kohlenhydrate verbrenne ich denn eigentlich?
  • Woher weiß ich, wann ich genug Kohlenhydrate gegessen habe?

Überlege, ob es für dich eine Option ist, das was du isst, einmal genauer unter die Lupe zu nehmen oder von einem Fachmann unter die Lupe nehmen zu lassen. Wenn ja, dann empfehle ich dir weiter zu lesen. Wenn nicht, dann verschwende nicht deine Zeit.

Guckst du hier …

 

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